Spiegel

Ich fühle mich, wie ein eingesperrter Vogel... Nicht in einem Käfig sondern in dem Raum wo dieser Käfig eingeschlossen ist. Alles scheint dunkel und ohne Ausweg. Mal wieder stehe ich mit dem Rücken zur wand, nicht in der Lage mich zu bewegen. Tausend Spiegel. Tausend bunter Scheiben. Sie explodieren wie kleine Sonnen im dunklen Weltall. Funkeln wie zerstreute Sterne im Regen. Trotzdem scheint nichts zerstört, alles ist noch da und nichts scheint verschwinden zu wollen. Wie ein Löwe fühle ich mich, raus gerissen aus der Umgebung wo ich mich wohl gefühlt habe. Unfähig zu überleben.


Das Leben ist einsam, kalt, grausam und scheint total Sinnlos.


Zum Leben zu schwach doch um zu sterben zu stark.


Es scheint ein sinnloser Kampf ums Ausbrechen zu sein. Ich sehe nur mich in den Spiegeln. Spiegel die immer und immer wieder zerbrechen. Es scheint alles kein Ende zu nehmen und beginnt immer und immer wieder von vorne.

16.2.16 18:25

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